Exerzitien

Exerzitien - brauche ich das?

Gedanken zu den Exerzitien fr Stndige Diakone

Exerzitien – Einkehrtage – Zeiten für Besinnung und Ruhe? Brauche ich das? Kann ich mir solchen „Luxus“ überhaupt leisten? Woher soll ich, eventuell auch noch mit meiner Frau, die Zeit nehmen?

Sich auf Exerzitien bzw. Einkehrtage einzulassen, das bedeutet, sich selbst ernst zu nehmen und der eigenen „Sehnsucht nach dem lebendigen Gott“ Raum zu geben.

 Exerzitien, Zeiten der Ruhe und Stille, tun gut, weil sie uns helfen können:

  • unsere eigene Wirklichkeit von Gott her zu deuten,
  • den Blick für das Wesentliche in unserem Leben zu weiten und zu schärfen
  • und zu einer intensiveren Christusbegegnung beizutragen.

 Exerzitien eröffnen die Möglichkeit:

  • das innere Gleichgewicht wieder zu finden,
  • das eigene Leben zu bedenken,
  • auf den eigenen „Seelengrund“ hinabzusteigen. Das kann Angst auslösen!

 „Nichts ist den Menschen unbekannter und erschreckender als die eigene Seele. Die meisten Menschen haben Todesängste, in das Brunnenloch zu steigen und den Abstieg zum unbekannten Seelengrund zu wagen. Sie leben nur außen, von allem gefesselt, was zur Schau gestellt wird, aber sie werden schon verwirrt, wenn sie nur einen Blick über den Brunnenrand werfen sollen. Ihre Sicherheit liegt im Geläufigen der äußeren Welt; vor der Tiefe in sich selbst sind sie voll hilfloser Not. Aber der Brunnen ist nicht verschüttet. Wer ehrlich will, kann das Wagnis beginnen“.

(aus: Hubertus Halbfas „Der Sprung in den Brunnen“)

Beginne das Wagnis! Lass dich ein auf dein  Fragen und Suchen nach Hintergründen, nach Wahrheit, nach dir selbst, nach Gott!

Lass dich ein auf eine intensive Begegnung mit Jesus Christus, der uns unsere Ängste nimmt.

Exerzitien, Zeiten der Ruhe und Stille, bieten diese Chance, wenn du offen und ohne Vorbehalte dich darauf einlässt!

(Gottfried Rempe)