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Lebenswege und Kreuzwege - Feier der Admissio

Weihbischof Matthias Knig admittiert drei Kandidaten fr den Stndigen Diakonat

Mit den drei neuen Diakonandi freuen sich (v.l.): Diakon Thomas Huneke, Dizesanbeauftragter Pastor Andreas Kreutzmann, Dr. Gerhard Kilz, Weihbischof Matthias Knig, Carsten Spiegel, Jrgen Franke und Spiritual Pastor Werner Beule. Einige Monate vor ihrer Diakonatsweihe haben drei Kandidaten die feierliche Admissio erhalten - die Aufnahme unter die Kandidaten fr das Weihesakrament.

Mit diesem feierlichen Akt bekunden sie ffentlich ihre Absicht, die Diakonenweihe empfangen zu wollen. Die Admissio stellt zugleich die Annahme dieser Bereitschaft durch die Kirche dar.

Die Admissio erhielten:

  • Herr Jrgen Franke, St. Alexius Benhausen
  • Herr Dr. Gerhard Kilz, St. Julian Paderborn
  • Herr Carsten Spiegel, St. Laurentius Erwitte

Die festliche Eucharistiefeier mit Weihbischof Matthais Knig fand am Samstag, dem 14. Dezember 2019 in der Mutterhauskirche der Schwestern der christlichen Liebe - Haus Maria Immaculata - in Paderborn.

Musikalisch mitgestaltet wurde der festliche Gottesdienst durch die Schola Cantorum aus Benhausen unter der Leitung von Herrn Kirchenmusiker Reinhold Ix. Aus den Gemeinden St. Laurentius Erwitte und St. Alexius Benhausen kamen Messdienerinnen und Messdiener zusammen, die die neuen Diakonandi im festlichen Gottesdienst am Altar begleitet haben. Musikalisch mitgestaltet wurde der festliche Gottesdienst durch die Schola Cantorum aus Benhausen unter der Leitung von Herrn Kirchenmusiker Reinhold Ix. Aus den Gemeinden St. Laurentius Erwitte und St. Alexius Benhausen kamen Messdienerinnen und Messdiener zusammen, die die neuen Diakonandi im festlichen Gottesdienst am Altar begleitet haben.

Weihbischof Matthias Knig brachte das Fest des Heiligen Johannes vom Kreuz mit den Kandidaten wie folgt zusammen:

"(...) Jeder menschliche Lebensweg kennt Kreuzungen und kennt das Kreuz als Last auf den Schultern, die es zu tragen gilt – bei dem einen leichter, bei dem anderen schwerer. Schauen Sie nur auf Ihre eigenen Biographien, liebe Kandidaten: In wie vielen Momenten Ihres Lebens haben Sie an Wegkreuzungen gestanden, mussten die Richtung peilen und sich dann entscheiden, einen der sich erffnenden Wege zu gehen.

(...) „Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer“ – so heit es in einem modernen Lied (Xavier Naidoo). Sie knnen davon erzhlen, was es bedeutet, vom Lehrenden wieder zum Lernenden zu werden. Sie haben erlebt, welche Anstrengung es erfordert, neben Beruf und Familie einen anspruchsvollen Theologischen Fernkurs zu absolvieren oder auf einmal das Unverstndnis auszuhalten, wenn im Familien-, Freundes- und Kollegenkreis kaum jemand einen solchen Schritt versteht und Sie fr nicht mehr ganz normal gehalten werden: „Wie kann man sich denn solch einer abgewirtschafteten Institution wie der katholischen Kirche verschreiben?“ Manchmal haben Sie vielleicht wirklich in diesen Zusammenhngen gedacht, dass Sie an dieser entscheidenden Kreuzung einen Kreuzweg ausgewhlt haben. Doch die Faszination des Glaubens in der Gestalt Jesu Christi, der diese Kirche mit allen Schwchen und Fehlern und in allem Leiden und Lutern nicht verlsst, hat Sie bis hierher durchgetragen und wird es weiterhin tun.

(...) Sie drfen sich immer wieder zusagen: Ich werde nie allein sein. Jesus Christus ist bei mir, mit mir, in mir. Ich muss nicht alles neu erfinden, denn der Herr hat die Welt durch sein Leiden, sein Kreuz und seine Auferstehung erlst. Daraus darf ich leben. Dieser Erlser spricht immer neu zu mir und zu den Menschen durch sein Evangelium.  -  Das drfen Sie bald in der Eucharistiefeier und anderen Gottesdiensten verknden und den Zuhrern erschlieen. Jesus rhrt Sie an im Gebet. Sie werden Anteil am Stundengebet der Kirche nehmen und darin die Menschen, die Kirche, die Welt und ihre Anliegen stellvertretend vor Gott tragen.

(...) Die groe Chance, die Sie haben – jetzt schon und demnchst im diakonischen Dienst – ist, dass andere Sie gefragt haben und fragen: „Warum machst Du das?“ – Genau dann knnen Sie Zeugnis geben von einem Gott, der Menschen beruft, der mit jedem einen Plan hat, wie das Leben sinnvoll wird und gelingt, der durch seinen Sohn Jesus Christus auf einen Weg der Nachfolge fhrt."