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Die Herzensangelegenheiten der Menschen miteinander teilen

Diakone zwischen Gottes- und Menschensuche trafen sich zur Jahrestagung

Die Stndigen Diakone des Erzbistums Paderborn trafen sich anlsslich ihrer Der Tag mit Diakon Dr. Norbert Hark (2. v.r.) wurde vorbereitet durch die Diakone Thomas Huneke, Bjrn Klber, Christian Majer-Leonhard und Reinhard Sandbothe und wurden von Pastor Andreas Kreutzmann, Spiritual Werner Beule und Stefan Nagels vom Bereich pastorales Personal im Generalvikariat untersttzt und begleitet. Jahrestagung in Dortmund. Unter dem Thema „Diakone zwischen Gottes- und Menschensuche“ fokussierte der Tag die diakonal-pastoralen Selbstkonzepte der Diakone.

Im vergangenen Jahr konnten die Stndigen Diakone ihr 50-jhriges Bestehen im Erzbistum Paderborn mit einem Festgottesdienst mit Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB feiern. Der Dizesantag der Diakone musste aber wegen der Corona-Pandemie mehrmals verschoben werden. Er stellte das Amt und das Profil des Diakons in den Mittelpunkt.

Am Beginn des Tages fhrte Diakon Thomas Huneke, Dizesansprecher der Diakone, in den Tag ein. Nach vielen digitalen Austauschmglichkeiten war es ihm eine Freude, dass er die 70 Diakone, Ehefrauen, Diakonatsbewerber und Interessenten in der St. Clemens Kommende begren konnte.

 

Projekt „Pro Diakonia“

Der Tag gliederte sich in kleinere Inputs von Diakon Dr. Hark, Murmelgruppen und Austausch im Plenum. Aus erster Hand stellte Diakon Dr. Norbert Hark Ergebnisse zur Rolle und Identitt des Stndigen Diakons vor, die sich aus Interviews mit Diakonen in allen 27 deutschen Dizesen ableiten lieen.

Dr. Norbert Hark, der in Bonn Theologie und in Kln Sozialarbeit studiert hat und fr das Bistum Limburg zum Diakon geweiht wurde, arbeitet derzeit in der Gemeindeseelsorge in Wetzlar. Auerdem wirkt er seit 2015 federfhrend im Projekt „Pro Diakonia“ im deutschsprachigen Raum mit. Hark erklrt hierzu: „Ich halte die empirische Untersuchung ber Diakone im Zivilberuf fr eine groartige Gelegenheit, das Profil der Diakone zu schrfen und wichtige Perspektiven fr die kirchliche Zukunftsfhigkeit zu entwickeln. Als verheiratete Seelsorger, die auch auerhalb der Kirche Berufe ausben, bringen Diakone im Zivilberuf neue und frische Blickwinkel in den pastoralen Alltag.“

Das Projekt „Pro Diakonia“ ist am Institut fr Pastoralpsychologie und Spiritualitt der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen verortet und wird in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Diakonatszentrum (IDZ) durchgefhrt.

Austausch ber die Rolle des Diakons

Diakon Gerhard Mller aus dem Pastoralen Raum Nrdliches Siegerland freut sich, dass der Dizesantag der Diakone nach der zweijhrigen Corona-Unterbrechung wieder stattfand: „Es tut einfach nur gut hier zu sein. Die Mitbrder wiederzusehen ist sehr schn. Hilfreich sind die guten, fachlichen Hinfhrungen und der gemeinsame geistliche Austausch zum Selbstverstndnis des Diakons.“

Diakon Wolfgang Frohwein aus der Pfarrei St. Petri Hsten ist auch zufrieden. „Zum ersten Mal auf einer Dizesanversammlung wurde ber die Rolle des Diakons ehrlich gesprochen. Im Angesicht der kirchlichen Krisensituation tat es gut sich zu vergewissern.“

Der Tag wurde vorbereitet durch die Diakone Thomas Huneke, Bjrn Klber, Christian Majer-Leonhard und Reinhard Sandbothe und wurden von Pastor Andreas Kreutzmann und Stefan Nagels vom Bereich pastorales Personal im Generalvikariat untersttzt und begleitet.

Selbstkonzept eines Diakons

Das eigene Selbstkonzept stellte Diakon Dr. Hark den Teilnehmern zum Abschluss des Tages so vor: „Die Diakonenstola liegt quer ber dem Herzen, und so bin ich fr Herzensangelegenheiten zustndig. Dies knnen bei mir frohe Anlsse wie eine Taufe sein, traurige Anlsse wie die Begleitung Trauernder oder drngende Anliegen der Ortsgemeinde, wie etwa die kumenische Zusammenarbeit.“

Weitere Impressionen vom Tag