Wie wird man Diakon?

Der liturgische Dienst des Diakons

Dreifacher Dienst des Diakons

Drei Aufgabenbereiche ordnet das Zweite Vatikanische Konzil in der Dogmatischen Konstitution über die Kirche den Diakonen zu. Die Konzilsväter sagen von den Diakonen:

„Mit sakramentaler Gnade gestärkt dienen sie dem Volk Gottes in Gemeinschaft mit dem Bischof und seinem Presbyterium

- in der Diakonie der Liturgie,

- in der Diakonie des Wortes und

- in der Diakonie der Liebestätigkeit."

Vor ihrer Weihe erinnert der Bischof die Diakone und die ganze versammelte Gemeinde an diesen dreifachen Dienst mit den Worten: „Im Dienst des Wortes, des Altares und der Liebe ist der Diakon für alle da."

Dann hebt der Bischof aus den Dienstbereichen des Wortes und vor allem des Altares die folgenden Aufgaben hervor:

„Im Gottesdienst verkündet der Diakon das Evangelium, bereitet die Gaben für das eucharistische Opfer und teilt den Gläubigen den Leib und das Blut Christi aus. Im Auftrag des Bischofs soll der Diakon Ungläubige und Gläubige ermahnen und in der heiligen Lehre unterrichten, Gebetsgottesdienste leiten, die Taufe spenden, die Brautleute trauen und segnen, den Sterbenden die Wegzehrung bringen und die Verstorbenen zur letzten Ruhe bestatten.

Was mit diesen Aufgaben im einzelnen gemeint ist, was an Diensten also dem Diakon in den gottesdienstlichen Feiern zufällt und wie er sie ausführen soll, das ist im Folgenden zusammengestellt und beschrieben.

Der liturgische Dienst des Diakons.pdf

Der liturgische Dienst des Diakons, Kurzfassung.pdf