Wie wird man Diakon?

Vorraussetzung zum Dienst des Diakons

Der Bewerber zum Ständigen Diakonat bringt eine abgeschlossene Berufsausbildung mit. Mit Blick auf die theologischen Anforderungen muss der Bewerber vor dem eigentlichen Ausbildungsbeginn im Rahmen des „Würzburger Fernkurses“ den  „Theologischen Grundkurs“ belegen (Mindestdauer ca. 3 Jahre). Im Anschluss daran wird er in den Diakonatskreis aufgenommen, der sich drei Jahre regelmäßig bis zur Weihe und ein Jahr nach der Weihe (Berufseinführung) trifft.

 

Weitere Vorraussetzungen können sein:

Studium der Theologie

Studium der Religionspädagogik

Lehramtsstudium

 

Darüber hinaus ist der Bewerber im Glauben und im kirchlichen Leben beheimatet und hat sich in Familie, Beruf und Gemeinde bewährt. Die Ehefrau des Bewerbers gibt ihre innere und äußere Zustimmung zum Weg des Mannes und soll den Dienst des Diakons bejahen und mittragen. Das Mindestalter für verheiratete Diakone beträgt 35 Jahre und für zölibatär lebende Diakone bei 25 Jahren. Die Altershöchstgrenze am Beginn der Ausbildung liegt bei 55 Jahren.