Diakon im Erzbistum Paderborn

Was ist ein Diakon?

Zum Dienst des Diakons

Die syrische Kirchenordnung aus dem 5. Jahrhundert spricht vom Diakon, als "das Auge der Kirche". Der Dienst des Ständigen Diakons

„Das Auge der Kirche“

Das lange vergessene Amt des Ständigen Diakons ist durch das Zweite Vatikanische Konzil (1962-65) wieder eingeführt worden. „Mit sakramentaler Gnade gestärkt, dienen sie dem Volke Gottes in der Diakonie der Liturgie (liturgia), des Wortes (martyria) und der Liebestätigkeit (diakonia)  in Gemeinschaft mit dem Bischof und seinem Presbyterium“ (LG 29).

 

Schon in einer syrischen Kirchenordnung des 5. Jahrhunderts heißt es, der Diakon, „sei in allem das Auge der Kirche.“ Aus der Verbindung zu Jesus Christus begleitet er die Armen und am Rand der Gesellschaft stehenden Menschen und räumt ihnen einen Platz in der Mitte der Gesellschaft ein.

 

Er ist deshalb das Auge der Ortsgemeinde für die „Armen“: Notleidende, Hungernde, Obdachlose, Kranke, Fremde, Einsame, Gefangene und Trauernde (vgl. Mt. 5, 3-12; Mt. 25, 31-46). Der Dienst des Diakons beschränkt sich jedoch nicht nur auf den sozial-caritativen Dienst, sondern besteht auch in Aufgaben in Verkündigung und Liturgie.