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Umgang mit Sterben, Tod und Trauer

Acht stndige Diakone trafen sich mit Alf Sprde, Referent, zu einem Wochenendseminar in St. Bonifatius Elkeringhausen, um sich mit der Frage zu beschftigen: Wie kommuniziere ich mit Hinterbliebenen und Betroffenen im Angesicht des Todes?

Acht ständige Diakone unseres Bistums trafen sich zu einem Wochenendseminar in der Fortbildungseinrichtung St. Bonifatius Elkeringhausen, um sich mit einem Thema zu beschäftigen, welches sie bei ihrem Dienst nahezu laufend berührt: Wie kommuniziere ich mit Hinterbliebenen und Betroffenen im Angesicht des Todes?

Unter der Leitung von Herrn Alf Spröde (Diplom-Theologe, selbständiger systemischer Supervisor, Therapeut und Coach) nahmen die Teilnehmer zu Beginn einen Exkurs in die Kommunikationstheorie vor. Der Tod als Elementarkonflikt fordert dem Seelsorger eine besondere Achtsamkeit für sein Gegenüber und nicht zuletzt auch für sich Selbst ab. Hierbei diente der Blick auf die Perikope von der Heilung des Kranken am Teich Bethesda (Joh 5) dazu, eine zentrale Frage für den diakonalen Dienst zu formulieren: „Was möchtest Du, das ich Dir tun soll?“.

Die elementare Bedeutung einer richtigen Sprache im Zustand der Sprachlosigkeit lernten die Diakone mit einem theoretischem Methodentraining und anhand vieler praktischen Beispielssituationen kennen. Zudem wurde anschaulich, welche heilende Kraft auch von den Ritualen und deren situationsgerechter Gestaltung ausgeht.

Die Teilnehmer des Seminares waren sich einig, dass dieses wichtige Thema eine weitere vertiefende Erarbeitung verdient.

Diakon Markus Jux, PV Steinheim