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Dem Alter Leben geben

Begegnungstag der emeritierten Diakone und Ehefrauen in der Bischofsstadt Paderborn.

Die lteren Diakone, die Ehefrauen und die Witwen verstorbener Diakone erhielten im Rahmen des Austausch- und Begegnungstag 2019 einen lebendigen Eindruck vom Wirken und der Arbeit des Bonifatiuswerkes in Paderborn und in der deutschen und nordischen Diaspora. Am Beginn des herzlichen Beisammenseins stand ein festliches Mittagessen in der Gaststätte „Libori Eck“ bereit. Dort begrüßten Diakon Dietmar Kluss, Beauftragter des Diakonenrates für die älteren Diakone, und der Diözesanbeauftragte für die Ständigen Diakone, Pastor Andreas Kreutzmann, die Teilnehmenden, die aus den unterschiedlichen Regionen des Erzbistums nach Paderborn angereist waren.

Im Anschluss an das Mittagessen war die Gruppe zu einer Führung durch das Bonifatiuswerk eingeladen. Unter der fachkundigen Anleitung von Simon Rüffin, Leiter des Bereiches Missionarische und diakonische Pastoral, und Julian Heese, Referent Missionarische und diakonische Pastoral haben die Teilnehmenden einen spannenden Einblick in die Arbeit des Bonifatiuswerkes erhalten. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben. Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum. "Wir haben uns sehr über das Interesse der emeritierten Diakone und ihrer Ehefrauen an der Arbeit unseres Hilfswerks gefreut", sagte Julian Heese.

Nach dem freundlichem Empfang im Bonifatiushaus am Kamp besuchten die Diakone, Ehefrauen und Witwen das Priesterseminar. Dort wurde die Gruppe von Martin Schwentker und Marvin Büscher ebenfalls offen und herzlich empfangen. Die beiden Theologiestudenten, die im Priesterseminar leben und wohnen, gaben interessante und sehr persönliche Einblicke in das Leben des Priesterseminars. Martin Schwentker (links stehend) und Marvin Bscher (rechts stehend) gaben interessante und sehr persnliche Einblicke in das Leben des Priesterseminars. Darüber hinaus haben sie den Teilnehmenden die neue Kirche des Priesterseminars geistlich, persönlich und theologisch erschlossen. Der steinerne Teppich, der die Grundlinie des Kirchenbaus vom Foyer bis hin zum Innenhof durchzieht, symbolisiert eine sich gewissermaßen entfaltende „Thora-Rolle“ und damit den Weg der göttlichen Offenbarung in Raum und Zeit. So wird im christlichen Gottesraum die Brücke vom Alten zum Neuen Bund Gottes mit den Menschen geschlagen. Der durch den ganzen Kirchenraum sich entfaltende Dreiklang von natürlichem Lichteinfall (durch das Glasdach von oben und seitlich) sowie der Grundstoffe Holz und Stein führt zu einem eindrucksvoll harmonischen Gesamteindruck und gibt dem Raum durch die schwebende Hülle der lichtdurchlässigen Holzkonstruktion eine geradezu kosmische Leichtigkeit. In ihrer äußerst konzentrierten Ausprägung gehen die Prinzipalien gut mit der Architektur zusammen, die sich durch ihre gelungene Gesamtkonzeption, durch die ausgesuchte Materialität, die Wertung der Details und ihre Transparenz auszeichnet.

Der gemeinsame Tag wurde mit einem Kaffeetrinken in der Cafeteria des Leokonvikts und der Feier der heiligen Messe in der Kirche des Priesterseminars abgeschlossen.